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Subnetz- & VLAN-Rechner
Was bedeutet /24 hinter der IP-Adresse — und wie viele Geräte passen in ein Subnetz? Hier rechnest du Netzadresse, Broadcast und nutzbare Hosts aus, mit Erklärung statt Fachchinesisch. Im IPv6-Modus beantwortet der Rechner die Frage, die im Homelab wirklich zählt: Wie viele /64-Netze stecken in dem Präfix, das dein Provider dir delegiert — und welches davon gehört zu welchem VLAN?
Beispiel übernehmen (typische Homelab-Netze):
Netzadresse
192.168.10.0
die „Anschrift“ des gesamten Netzes
Broadcast
192.168.10.255
Sammelruf an alle Geräte im Netz
Nutzbare Hosts
254
192.168.10.1 – 192.168.10.254
Netzadresse und Broadcast sind reserviert und können keinem Gerät zugewiesen werden — deshalb sind bei einem /24 nur 254 der 256 Adressen nutzbar. Sonderfälle: /31 wird für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen genutzt (beide Adressen nutzbar, RFC 3021), /32 bezeichnet genau einen einzelnen Host. Fürs Homelab gilt: pro VLAN ein eigenes Subnetz, und ein /24 mit 254 Adressen reicht praktisch immer.
Was bedeutet die Zahl hinter dem Schrägstrich?
Die CIDR-Schreibweise 192.168.10.0/24 ist nur eine Kurzform für „die ersten 24 Bit der Adresse bezeichnen das Netz, der Rest die Geräte darin“. Je größer die Zahl, desto kleiner das Netz: Ein /24 bietet 254 nutzbare Adressen, ein /27 nur noch 30, ein /16 dagegen über 65.000. Zwei Adressen sind immer reserviert — die Netzadresse (die „Anschrift“ des Netzes selbst) und der Broadcast (ein Sammelruf an alle Geräte).
Warum das fürs Homelab wichtig ist
Sobald du dein Netz in VLANs aufteilst — etwa Management, Familie, Server, IoT und Gäste —, braucht jedes VLAN ein eigenes Subnetz mit eigener Netzadresse, eigenem DHCP-Bereich und eigener Gateway-Adresse. Ein bewährtes Schema: VLAN-ID im dritten Oktett, also 192.168.10.0/24 für VLAN 10, 192.168.20.0/24 für VLAN 20 und so weiter. So siehst du jeder IP-Adresse sofort an, in welchem Netz sie steckt. Ein /24 pro VLAN ist dabei fast immer die richtige Wahl — Adressknappheit gibt es zuhause nicht, und runde Grenzen machen Firewall-Regeln lesbarer.
Und bei IPv6?
IPv6 dreht die Rechnung um. Adressen sind nicht knapp, also zählt nicht die Zahl der Hosts, sondern die Zahl der Netze. Jedes Segment bekommt ein /64 — nicht aus Großzügigkeit, sondern weil die automatische Adressvergabe (SLAAC) genau 64 Bit für den Geräteteil braucht. Ein kleineres Netz zu schneiden spart nichts und macht die Autokonfiguration kaputt.
Die einzige Größe, die du wirklich brauchst, ist deshalb das delegierte Präfix: der Adressblock, den dein Provider deinem Anschluss zuteilt. Ein /56 — in Deutschland der häufigste Fall — enthält 256 dieser /64-Netze, also genug für jedes VLAN und jedes künftige. Ein /60 lässt nur 16 zu, ein /62 ganze vier, und wer nur ein/64 bekommt, kann hinter dem Router gar nicht mehr segmentieren. Im IPv6-Modus oben siehst du direkt, wie viele Netze drin sind und welches /64 nach dem Schema „VLAN-ID = Netznummer“ zu welchem VLAN gehört.
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